A-B Abschnitt

A-B Abschnitt

Der markante Punkt A steht für die Entstehung des Gründers einer phänomenalen Welt:

– (1) Quantenwelt: Eine Singularität, bzw. eine Urkraft

– (2) klassische Welt (stoffliche/makrokosmische Welt): Ein Atom

– (3) lebende Welt: Eine Zelle (ein prokaryotische Einzeller)

– (4) zivilisatorische Welt: Eine Gemeinschaft (eine Familie)

Expansion

In diesem Phasenabschnitt analysieren wir das WWN (Wechselwirkungsnetz), das durch Wechselwirkung der Gründer entsteht. Einzig in der Quantenwelt liegt dieser Abschnitt im Dunklen, da wir nur am Ende dieses Abschnitts über Materie reden können. Ich postuliere hier ein Beziehungsnetz, das in dem Abschnitt einem Wandel unterzogen wird. Mehr dazu im Artikel: Quantenwelt.

Das WWN unterliegt einer Expansion. Man kann Expansion als essentielle Eigenschaft der Evolution ansehen, da sie jedes Phasenabschnitt begleitet, wenn sie sich auch als Wachstum (Entwicklung eines Sterns) bzw. als eine Tendenz zur Zunahme der Größe in der Evolution (Evolution eines mehrzelligen Organismus) manifestiert. In diesem Phasenabschnitt fällt es besonders auf, weil wir hier die  phänomenale Welt im Ganzen analysieren (in folgenden Abschnitten gehen wir auf dem Teil des Ganzen über).

In der Quantenwelt beginnt Expansion mit der Spaltung der Urkraft in die Gravitation und GUT-Kraft. Ein wenig später spaltet sich die GUT-Kraft weiter in die starke und in die elektroschwache Kraft. Die Entstehung des Gluon-Quark-Plasma markiert das Ende dieses Phasenabschnitts der Quantenwelt.

Die stoffliche-makrokosmische Welt unterliegt einerseits der vererbten Expansion (ursprüngliche – der Quantenwelt), andererseits muss es Mechanismen geben, die der vorh. Expansion entgegenwirken oder sie beschleunigen. Die entgegenwirkende Kraft – Gravitation – ist bekannt. Die zweite – beschleunigende – Kraft ist weitgehend unbekannt und wird in der Physik unter dem Begriff „dunkle Energie“ zusammengefasst.

Die Expansion des Lebens betrifft – äußerlich betrachtet – die räumliche Expansion auf dem Planeten Erde. Dennoch wenn wir die DNS als Bedeutung tragende Einheiten ansehen, deren Bedeutung sich in zellularen WWN manifestiert, müssen wir konstatieren, dass parallel eine Expansion anderer Entität, als es Materie ist, stattfindet. Nach mein Verständnis die Expansion des Lebens (als materielle Entität) wird durch die Expansion der Bedeutungswelt begleitet. Es sind 2 Seiten der gleichen Medaille, dennoch erst in dem Leben können wir die Medaille umdrehen und andere Seite in Augenschein nehmen.

Die Expansion der Zivilisation vollzieht sich ähnlich der klassischen Welt, die die Expansion der Quantenwelt nutzt. Die Zivilisation nutzt ebenfalls die mütterliche Welt – die (biologische) Fortpflanzung. Auch hier die Bedeutungswelt geht mit der Expansion einher. Da wir sind diejenige, durch deren mentale Erlebnisse die Bedeutungswelt sich manifestiert, können wir aus unmittelbarer Erfahrung konstatieren, dass die Bedeutungswelt hier ebenfalls paritäre Rolle in der Expansion der zivilisatorischen Materieform übernimmt.


Die Evolution betrifft in diesem Phasenabschnitt, wie schon erwähnt, das ganze WWN einer phänomenalen Welt. Die Strukturbildung in dem expandierenden WWN wird durch die Sozialisierung und die Differenzierung beschrieben. Die Sozialisierung und die Differenzierung sind zwei parallele Geschehen, die zwei verschiedene Ebenen der zu analysierenden Einheit (hier: phänomenale Welt im Ganzen) umfasst: die Sozialisierung ist eine Verbindung der Teile des Ganzen (der einzelnen Einheiten des W-W-Netzes) und die Differenzierung betrifft die Spaltung des Ganzen (W-W-Netzes bzw. Beziehungsnetzes). Wie wir sehen werden,  kann manchmal eine Differenzierung zugleich eine Sozialisierung sein. In der Spaltung der Kräfte oder der Teilung der Zelle hängen die Sozialisierung und die Differenzierung dialektisch zusammen.

Sowohl in der Sozialisierung als in der Differenzierung lassen sich zwei Etappen der Entwicklung unterscheiden.

Die Sozialisierung

Die erste Etappe

Ein wesentliches Merkmal des Gründers (und jeder weiteren Einheit, die in Folge der selbstorganisatorischen – evolutiven Entwicklung) einer neuen Welt entsteht: er bindet sich immer zur sozialen Einheiten. Diese Etappe gehen alle Gründer in den 3 späteren phänomenalen Welten durch. Die Sozialisierung der Quantenwelt entsteht durch die Spaltung der Urkraft.

Jeder Gründer bildet sich zur sozialen Einheiten#:

Quantenwelt: Urkraft teilt sich in die Gravitation und GUT-Kraft (Vorgängerin der nächsten Naturkräfte);

– klassische Welt: Atome binden sich zum Molekül;

lebende Welt: die Zelle bildet eine Zellkolonie;

zivilisatorische Welt: die (Menschen-) Familie (als eine elementare Form der Gemeinschaft) lässt ein Verbund der Familien entstehen.

Die soziale Einheit bedeutet eine dauerhafte lokale Verdichtung des phänomenalen WWN, in dem sie als eine Einheit* wirkt.

*) besonders wichtig dieser Feststellung in der Biologie, wo die Bedeutung der Kolonie m. E. nicht angemessen gewürdigt wird.

Die Bildung der sozialen Einheit erfolgt aus intrinsischen Gründen (die Eigenschaften des Gründers):

  • (1) Das intrinsische Gefälle in der Urkraft können wir nur rückprojizierend aus dem Muster der späteren phänomenalen Welten postulieren
  • (2) Die Atome binden sich zu Molekülen (chemische Bindungen) durch das Vorhandensein eines energetischen Gefälles in dem Atom, das durch eine Bindung mit anderem Atom ein Ausgleich sucht
  • (3) Die Zelle hat ein Gefälle in ihrer Entwicklung, die zu der Zellteilung führt
  • (4) Nach dem vorliegendem Muster müsste eine (Menschen-) Gemeinschaft ein Gefälle in sich beinhalten, die sie so zusagen zwingend zur Bildung einer sozialen Einheit trieb. Die Sprache einer Gemeinschaft ist auch das Gedächtnis der Gemeinschaft. Daher ist es gesetzmäßig, dass die Gemeinschaft – ab einem bestimmten Entwicklungsstand – mit ihrem eigenen Ursprung beschäftigt werden müsste (vorausgesetzt, die Sprache war reif dafür). Daher die Entstehung der verschiedenen Methoden, die Abstammung zu identifizieren*, ist ebenso gesetzmäßig.

*) Es scheint, dass hier das gleiche Muster sich äußert, das einer Wahrnehmung allgemein zugrunde liegt. Um in der Vergangenheit ein bestimmtes Ereignis als der Ursprung der Gemeinschaft zu deuten, müssen einige Abstammungs-Linien vernachlässigt werden und andere dagegen hervorgehoben werden. Es heißt, die „Symmetriebruch“ der Geschlechter, die mit der Abschaffung des Rechts des Stärkeren – des alpha-Männchens – augenscheinlich überwunden wurde, wurde dennoch tatsächlich auf andere Ebene übertragen: auf kulturelle Ebene, der Ebene der Vorstellungen. Damit bewältigte man nicht nur die Vorstellung über eigenen Ursprung, sondern öffnete den Weg zum geregelten Austausch der Bräute bzw. Bräutigame, zur neuen Kommunikationsform – der Bräute/Bräutigame-Markt, das zur Intensivierung der Kommunikation zwischen Familien und Familienverbänden führen müsste.

Die alle Familien, die unter dem Abstammungs-Trichter fallen, sind durch diese Referenz vereint. Die Verbindungen bzw. Wechselwirkung zwischen diesen Familien müsste starker sein als mit übrigen.

Wenn wir die Evolution, wie in einem Film beobachten würden, die Stelle, wo wir die Kommunikation zwischen Familien beobachten könnten, wäre sicheres Indiz, dass wir uns schon in der zivilisatorischen Phase befinden. Dennoch diese Wechselwirkungen sind die Basis des phänomenalen WWN. Die soziale Einheit (Korrektur folgt)

Kurzfassend über die Sozialisierung I:

  • die erste Etappe der Sozialisierung bedeutet die Bildung sozialer Einheiten
  • die soziale Einheit ist ein Bündnis der gleichartigen Einheiten, hier der Gründer
  • erster Sozialisierung unterliegen alle Gründer
  • diese Sozialisierung erfolgt aus intrinsischen Merkmalen des Gründers

Die zweite Etappe

Die zweite Etappe der Sozialisierung betrifft nur einen kleinen Teil der Gründer. Sie beginnt mit lokaler Verdichtung des Wechselwirkungsnetzes der sozialen Einheiten, deren Entwicklung in der Entstehung der neuen qualitativen Einheit mündet (markanter Punkt B). In dieser Sozialisierungsetappe startet ein umgekehrter Prozess (Spiegelungs-Muster): In einer Verdichtung des WWN wachsen die Rate und die Intensität der Wechselwirkungen, die erst zur Auflösung der sozialen Einheiten führen, dann wird der Gründer selbst aufgelöst. Der markante Punkt B markiert die Entstehung der qualitativ neuen Einheit, in der die Teile der aufgelösten Einheiten (Gründer) zu immer komplexeren Einheiten fusionieren.

  • (1) Ein Teil der ursprünglichen Kräfte – die GUT-Kraft – spaltet sich weiter und lässt die starke und elektroschwache Kraft entstehen. Das Ende dieses Prozesses wird durch das WWN des Gluon-Quark-Plasmas markiert.
  • (2) In der Verdichtung des WWN einer Molekülwolke wachsen die Rate und die Intensität der Wechselwirkungen. Die Moleküle werden aufgelöst, dann die Atome und die Kernfusion wird eingeleitet: Ein Stern entzündet sich.
  • (3) Es liegt nahe, dass ähnliches Prozess passierte auch bei der Entstehung eines Zellkerns. Wenn wir das Muster auf dem fehlenden Teil der Evolution des Lebens rückprojizieren, sieht so aus, dass die wachsende Rate und die Intensität der symbiotischen Wechselwirkungen in einer einzelligen Biozönose, führten erst zur Auflösung der Kolonie, dann der Zellen selbst. Es wurde eine gemeinsame Membran gegen Außenwelt geschafft und das gemeinsame Erbgut in dem Kern gesichert. In Folge dieser Fusion entsteht eine qualitativ neue Zelle – eine Zelle mit Zellkern, eine Eukaryote. Die Eukaryote ist der Stern des Lebens und markiert den Punkt B auf Wellenkurve.
  • (4) In dem verdichteten Netz der neolithischen Zivilisation lösen sich erst die Verbände der Familien, dann lösen sich die Verbindungen innerhalb der Familien (Zölibat des Priestertums, Soldaten, Sklaven etc.); es entsteht ein Hochkulturen-Stadt-Staat, der neuen Formen der Gemeinschaften hervorbringt und selbst agiert als eine qualitativ neue Einheit auf zivilisatorischem Himmel. Nur ein kleiner Teil der neolithischen Zivilisation bringt die Hochkulturen zu Stande.

*) Die Hochkultur muss aus einem Verband der Verbände hervorgehen. In dem übergeordneten Verband müsste eine Religion sich herauskristallisieren, die die angehörige (Teil-)Verbände vereinen könnte, die ihnen als Referenz diente. So gesehen ist der Entstehung des Polytheismus gesetzmäßig, da unter dessen Gottheiten könnten sich verschiedene Gründer der Stämme sich verbergen. In Hochkultur müsste aber die Abstraktionsebene erreicht werden, wenn die Gottheiten von dem Stammbaum abgelöst wurden, sie wurden für verschieden Bereiche des Lebens des jeden einzelnes (Menschen) zuständig.

 Kurzfassend über Sozialisierung II:

  • die zweite Sozialisierung wird von kleinem Teil der Gründer vollzogen
  • die zweite Sozialisierung bedeutet eine Spiegelung der ersten Etappe in umgekehrter Folge: erst die Auflösung der sozialen Einheit, dann des Gründers
  • die zweite Sozialisierung passiert in einem Zusammenspiel der intrinsischen Merkmale des Gründers und der externen – selbsterzeugten – Referenzen (siehe zweite Differenzierung)

 

Die Differenzierung

Die erste Etappe

Die Ebene des Ganzen wird entgegen gerichtetem Prozess unterworfen. Das Ganze differenziert, spaltet, entfremdet sich. Auch hier kann man zwei Etappen unterscheiden. Wenn eine Sozialisierung von den intrinsischen Eigenschaften des Gründers angeleitet wird, wird eine Differenzierung durch die Umwelt ausgelöst, bzw. unterstützt. Die Referenzen der fremden phänomenalen Welten lenken die Entwicklung des neuen Ganzen:

– (1) Die Spaltung der Urkraft in Gravitation und GUT-Kraft (die Differenzierung, die gleich eine Sozialisierung bedeutet).

– (2) Die großräumige Spaltung des expandierenden Materienebels entsteht in Folge der vorhandenen Inhomogenität, die sich schon in Quantenwelt angedeutet hat. Siehe dazu auch Hintergrundstrahlung#.

– (3) Die Spaltung des Lebens wird nach der Art der Nutzung der Energie für die Stoffumsetzung (Chemotrophie und Phototrophie) durch verschiedene geo-klimatischen Bedingungen (Vulkanwärme, Tiefe der Ozeane oder oberflächennäher Wasser, Wärme und Licht der Sonne) erzeugt.

   (Anderseits könnte man in der Spaltung der Urzelle in die Bacteria-Domäne und Archaea-Domäne eine Spiegelung der Spaltung der Urkraft sehen. Von der letzten wird am Ende der zweiten Etappe eine Eukarya-Domäne abspalten. Die Analogie zu dritten und letzten Naturkräftespaltung sehe ich in der Entstehung der haploiden Zellen – Gameten, die ähnlich der dritten Spaltung der Kräfte in dem zweiten Phasenabschnitt angesiedelt ist. Es ist Anfang der sexuellen Fortpflanzung und die Wurzeln des mehrzelligen Lebens)

– (4) Die Expansion der Zivilisation wird durch Vorhandensein der Nahrung (das Leben), geo-klimatische Bedingungen, örtliche Gegebenheiten mit bestimmten Ressourcen, wie z.B. bestimmte Art des Steins, aus dem die Werkzeuge gefertigt werden (klassische Welt), sekundär auch durch das Licht und Wärmeverhältnisse (Quantenwelt und makrokosmische Welt) gebremst oder beschleunigt werden,  so dass das homogene Feld der Expansion gesprengt wurde und die Entfremdung und die Variation der Kulturen, bzw.  Gemeinschaften begünstigten. Die Meilensteine eigener Kultur (als selbsterzeugte Wirkung) brachten zur eigenen Herden der Expansion, die als Störungen in allgemeinen Expansionsfeld wirken müssten (mit der Verwirbelungen, die zur kulturellen Fusion drängten).

Die groben Umrisse der ersten Differenzierung können wir noch heute nachvollziehen. Es sind:

  • Die Gravitation – eine der gespaltenen Kräfte bleibt verschont von weiteren Spaltungen
  • Im Rückprojektion des Musters: die Voids# die großräumigen Strukturen, die wir beobachten, müssten in dieser Etappe angedeutet werden.
  • Die grundunterschiedliche Energienutzung und das Stoffwechsel spalten, bzw. polarisieren das prokaryotische Leben und ist bis heute erhalten.
  • Die morphologischen Unterschiede, die äußere Typenunterschiede, die noch heute das Hauptbestand der Bevölkerung der neuzeitlichen Kulturräumen ausmacht: kaukasische (europäische) Typ, asiatische Typ, afrikanische Typ etc. Die Schwelle des genetischen Austausches wiederspiegelt die Schwelle des kulturellen Austausches zu der Periode, wenn der Typen sich herauskristallisiert haben (die Rückkoppelung der Kultur, die die die Schwellen für genetischen Austausch bildete, gehört nach meiner Bewertung zu der zweiten Etappe, da es ist selbsterzeugte Wirkung).  

Kurzfassend über Differenzierung I:

  • erste Differenzierung betrifft die gröbste, bzw. fundamentalste Differenzierung einer phänomenalen Welt;
  • erste Differenzierung wird durch äußere Referenzen (von der fremden phänomenalen Welten) gestaltet – außer der Urkraft, deren Spaltung scheint eine intrinsische Ursache haben (sie ist auch zugleich die Sozialisierung-I);
  • die erste Differenzierung können wir noch beobachten.

Die zweite Etappe

Die zweite Etappe Differenzierung beginnt sich an die Sozialisierung zurückkoppeln. Jetzt zur der vorhandenen fremden Referenzen kommen selbsterzeugten (durch die Sozialisierung) Referenzen. Es entsteht zwischen Sozialisierung der Teile und der Differenzierung des Ganzen eine sich gegenseitig verstärkende Rückkopplung.

Die zweite Differenzierung betrifft:

– die Spaltung der GUT-Kraft (Grand Unified Theory) in starke und elektroschwache,

– die präsolaren Wolken, in denen die Sterne bzw. Sterngruppen (als Grundsteine der künftigen Galaxien) entstehen;

– weitere Differenzierung der Stoffwechselarten: neben Autotrophie (einer Verwertung der anorganischen Stoffe) entsteht Heterotrophie (Ernährung durch organische Stoffe), die bezeugt über die urtümlichen Biozönosen – die Verdichtungen des einzelligen Lebens, in denen verschiedene Lebewesen verkehrten. Die Entstehung des aeroben Stoffwechsels ist ebenfalls selbstorganisiert, so z. als Recycling der Nebenprodukte vorhandenes Stoffwechsels. Die Differenzierung koppelt verstärkend an die Evolution der einzelligen Biozönosen zurück. Es entstehen Kreisläufe, Abhängigkeiten. Das einzellige Leben differenziert sich in den Aasfresser und den Verwerter der ausgeschiedenen Stoffe, in den Parasiten und Wirten, bzw.  Räuber und Beute. Diese Beziehungen unterstützen die Entstehung und Entwicklung der Symbiosen, ein wesentlicher Prozess in der Entstehung der Eukarya – der Zelle mit dem Kern (markanter Punkt B);

– es geht mit weiterer Differenzierung der Kulturen. Einige davon sind schon so weit „gesättigt“, dass die kleinsten Instabilitäten bringen zur der Entstehung der Hochkulturen. Ähnlich den Sternen, werden die Stadt-Staaten in Gruppen erzeugt. Ähnlich der Ur-Eukaryote müsste eine Sequenz der Hochkulturen folgen, um die Weltanschauung bzw. Religion zu erreichen, die als Referenz für dritten Phasenabschnitt dienen könnte.

Ein wichtiges Merkmal dieser Differenzierung in geradzähligen phänomenalen Welten ist: sie vorbereitet ein W-W-Netz der künftigen sozialen Einheit. Daher die neue qualitative Einheit (markanter Punkt B) wird s. z. hineingeboren in einer sozialen Einheit. Zum Vergleich: im markanten Punkt A entsteht erst der Gründer und im Nachhinein wird er eine soziale Einheit durch die Sozialisierung bilden. Das Muster ist in der klassischen und zivilisatorischen Welt sehr deutlich: die Sterne entstehen in klassischer Welt in den Sterngruppen, die Hochkulturen-Staaten sind Stadt-Staaten, die in einer Gruppe entstehen.

Die ungeradzähligen Welten – jedenfalls die Quantenwelt – haben anderes Muster. Da das Gluon-Quark-Plasma ein Einzelphänomen ist (wie auch eine Urkraft vorher), neige ich auch in markanten Punkt B des Lebens eine Zelle – eine Eukaryote sehen. Die erfolgreiche Zelle mit einem Kern müsste durch ihren Erfolg alle andere prä-eukaryotische Entwicklungen unterbinden. Die essentielle Eigenschaft der Zellen ist die Teilung, in deren Folge eine soziale Einheit – die Kolonie – entstehen lässt. Ein Gluon-Quark-Plasma bleibt dagegen Einzelphänomen durch ganzen Evolutionsabschnitt B-C. Es bildet keine sozialen Einheiten. Dieser Aspekt des Phasenmuster fügt sich aber in das Steigerungsmuster.

In der ersten Zelle bis ihrer Teilung ist die elementare und soziale Einheit noch vereint. Jedoch könnte die Entstehung einer Eukaryote die Anforderungen dieser Differenzierungsetappe (als der Raum für die soziale Einheit zu sein) auf anderer Ebene – der Zellebene – erfüllen. Nach meiner Interpretation sollte anfangs nicht etwa ein Kern entstehen. Es müsste mehrere Kerne entstehen, deren weitere Verschmelzung zur der Eukarya – der Zelle mit einem zentralisierenden Kern – führten. Denken Sie hier an die Analogie der mehrheitlichen Entstehung der Stadt-Staaten einer Hochkultur, die im Nachhinein sich zum Reich entwickelt haben.

Kurzfassend Differenzierung II:

  • zweite Differenzierung steht im Zusammenhang mit der Entstehung der qualitativ neuen Einheit des nächsten Phasenabschnitts zum Einem, zum Anderem sind es nicht einfach eine Einheit – sondern soziale Einheit der qualitativ neuen Einheit;
  • zweite Differenzierung wird zunehmend durch zweite Sozialisierung verstärkt und ihrerseits koppelt an die Sozialisierung zurück;
  • die Differenzierung sehen wir nicht, weil sie durch die Entstehung der qualitativ neuen Einheiten zerstört wurden.

 

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