B-C Abschnitt

B-C Abschnitt

Markanter Punkt B steht für einen Verschmelzungsprozess, der Beginn der neuen qualitativen Einheit markiert. Es ist:

– (1) Das Gluon-Quark-Plasma der Quantenwelt.

– (2) Ein Stern (erster Generation) in klassischer Welt.

– (3) Eine Eukarya (eine Zelle mit Zellkern) in lebender Welt.

– (4) Ein Staat der Hochkulturen in zivilisatorischer Welt.

Dieser Phasenabschnitt fällt unter Stichwort: Verschmelzung. Die Verschmelzung ist ein Begriff, unter dem vereinen sich unterschiedliche quantenmechanische, physikalische, biologische und gesellschaftliche Vorgänge, die mit dem Wachstum der Masse der Quarks in Gluon-Quark-Plasma, dem Wachstum der Ordnungszahl der Atomkerne in einer Nukleosynthese, dem Wachstum und der Differenzierung der genetischen Strukturen (Chromosomen im Zellkern und des Erbguts der Mitochondrien bzw. Plastiden) in der Eukarya, der Entstehung neuen Formen der Gemeinschaften# (einer Variation) in dem Staat einerseits und dem Wachstums der Kultur (sowohl geistige als materielle) anderseits.

Ein wesentlicher Unterschied der qualitativ neuen Einheiten dieses Abschnitts von den Gründern ist der Zeitpunkt der Entstehung der sozialen Einheiten. Die Gründer binden sich zur sozialen Einheiten# nach ihrer Entstehung. Die qualitativen neuen Einheiten dieses Abschnitts werden in die soziale Einheit „hineingeboren“.

  • Die Quantenwelt steht hier allein dar, da soziale Einheit und die qualitativ neue Einheit dieses Abschnitts ist das Gleiche bzw. der sozialen Einheit gibt es hier nicht.
  • Die Sterne entstehen in den Gruppen.
  • Der Zellkern-Entstehung geht mit dem Erwerb der Eigenschaft zur Teilung der voreukaryotischen Zellgebildes. Diese Zellgebilden hatten – so die Annahme – sich nicht geteilt, sondern die schon geteilte interne Einheiten nach draußen schafften und sie müssten es zur einander finden. Dieses Schema finde ich attraktiv, weil es eine Vorskizzierung der künftigen Entwicklung – der  sexuellen Fortpflanzung – ist. Ich favorisiere die Entstehung einer Eukaryote, die dann sich rasch vermehrte und andere Entwicklungen zu dem Zellkern unterbunden hat. Dennoch die soziale Einheit sollte vielleicht doch sich äußern, nur auf andere – Zellebene, wenn nicht etwa ein Zellkern am Anfang war, sondern mehrere.
  • Die Stadt-Staaten treten gehäuft auf.

Wenn die Zellkernentstehung einmaliger Fall war, dann haben wir hier das Muster geradzahligen-ungeradzahligen Welten, das auf Zwei-Phasen-Teilung der Sequenz der phänomenalen Welten deutet und kann als ein Wellenpaket, in dem auch anderen Phasenlängen (1+2 und 3+4, oder 1+2+3+4) ihre Berechtigung finden, interpretiert werden.

Die Abweichung der Quantenwelt lässt sich auch nivellieren, wenn man sich vor Augen vorführt, dass der Abschnitt B-C nicht die Entwicklung einer einzelnen Eukaryote betrifft, sondern eine bestimmte Phase (Stadium) in der Evolution der Eukarya-Domäne. Die neue qualitative Einheit – die Eukaryote – tritt in dem neuen WWN auf, das wir als relativ emanzipiertes (von dem prokaryotischen Leben) betrachten – als ein horizontales WWN, das vertikal mit prokaryotischen Leben eng verknüpft ist. Die bedeutende Impulse für weitere Evolution gehen aus eigenem WWN – aus der eukaryotischen Umwelt – aus. In dem Sinne ist unsere Analysenobjekt – die Eukarya im Ganzen – eine selbstorganisierende Einheit. Hier wird die Parallele mit der Quantenwelt-Gegebenheit sichtbar.

Die Hochkulturen des Altertums entstanden fluktuierend auf dem zivilisatorischen Feld. Manche könnten unbemerkt runtergehen, andere anstießen direkt oder indirekt die Entstehung weiteren Hochkulturen, fügten sich in eine Sequenz der Hochkulturen wie etwa die Nah-Osten und europäischen Hochkulturen. Es fällt mir an Geschichtswissen, dennoch denke ich, dass ähnliches – vielleicht nicht so variabel ausgefächert – passierte in anderen Großräumen wie ostasiatischen Raum, indischen Halbinsel. Die afrikanische und amerikanische „natürliche“ Hochkulturen-Entwicklung würde durch Expansion der europäischen Kultur unterbunden.  Die zivilisatorische Welt zeigt uns anschaulich, dass Evolutionszeitachse ist nicht gleich physikalische Zeitachse(!). Die Evolutionszeitachse kippt so zusagen in Vergleich zur physikalischen Zeit. Man kann nicht sagen: die Zivilisation – als Ganze – hat die zweite Evolutionsabschnitt durchgelaufen und jetzt beginnt der nächste  Phasenabschnitt. So eine „saubere“ Trennung gibt es nicht. Es treffen sich zu einer physikalischen Raumzeit verschieden Evolutionsabschnitte:

  • Die Hochkulturen konfrontierten mit den verschiedenen egalitären Gemeinschaften, die dem Phasenabschnitt A-B entsprechen.
  • Die staatlichen Strukturen des dritten Abschnitts konfrontierten mit den Gesellschaften des ersten und des zweiten Phasenabschnitts.
  • Die embryonale Phase der nächsten Phänomenalität läuft parallel zu dem dritten Abschnitt.

Der Beginn des Abschnitts bedeutet die Emanzipation des WWN der neuen qualitativen Einheiten, in dem so zusagen in dem phänomenalen WWN die parallele Schicht der Wechselwirkungen entsteht, der Wechselwirkungen zwischen neuen qualitativen Einheiten. Die Hierarchie der W-W-Netze dieses Abschnitts sieht folgendermaßen aus:

Quantenwelt:

– Das WWN des Gluon-Quark-Plasmas, wobei hier m. E. sollte  zwischen WechselWirkungen Gluon-Gluon und WW Gluon-Quark unterschieden werden (Quarks werden als Kultur der Gluonen-Wechselwirkung verstanden).

Klassische Welt:

– Das Gravitations-W-W-Netz im Ganzen (seine Strukturierung durch Entstehung makrokosmischen Objekte bzw. Ansammlung von diesen Objekten)

– das W-W-Netz der Sterne erster Generation (soziale Einheit); Wechselwirkungen durch Gravitation, elektromagnetische Strahlung, die Materie

           – das W-W-Netz eines Sterns: Nukleosynthese (Wechselwirkungen starken, schwachen und e/m Kräfte)

Lebende Welt:

– das W-W-Netz der Eukarya (Domäne)

– das W-W-Netz der Kolonie

                        – das W-W-Netz einer Eukaryote

Zivilisatorische Welt:

– das W-W-Netz der Hochkulturen

– das W-W-Netz der Hochkultur-Staaten

– das W-W-Netz eines Staates

Statt uns wie in vorigen Abschnitt auf das Ganze zu konzentrieren, fokussieren wir hier unserer Augenmerk auf das WWN der qualitativ-neuen Einheit, da gerade hier verlaufen die Prozesse, die für weitere Evolution wesentlich sind. Wenn wir die Evolution der Eukaryote verfolgen, müssen wir zwangsläufig die ganze Eukarya-Domäne in diesem Abschnitt in Auge behalten. Wobei das WWN der Eukaryoten  selbst wird ausgeblendet, wir behalten die Wandlung der inneren Struktur der Zelle – ihres internes WWN – in Blick.  In dem Sinne tritt die Ähnlichkeit mit der Quantenwelt, da die Eukarya-Domäne steht hier einzigartig und allein, wie das Gluon-Quark-Plasma (das Muster: geradzahligen-ungeradzahligen Welten).


 

Die zwei Etappen der Entwicklung für die qualitativ neuen Einheiten ist relativ leicht festzustellen sind:

– (1) die Etappe des Gluon-Quarks-Plasmas mit den Quarks erster Generation, die Variation der Quarks markiert zweite Etappe.

– (2) die Hauptreihenphase (das „Verbrennen“ des Wasserstoffs) und das Stadium der Rote Riese (andere schwere Elemente bis zum Eisen)

– (3) die Etappe der jungfräulichen Eukaryote, in der angenommene Variation der Zellkerne zum Einem verschmolzen haben und die Etappe der Endosymbiosen. Wenn es doch um ein einzelnen Kern handeln müsste, dann lassen sich primäre und sekundäre Endosymbiosen in zwei Etappen unterteilen.

– (4) die Stadien des Stadt-Staates und des Reiches


 

Die Zentralisierung und die Dezentralisierung

Die Zentralisierung als wesentlicher Merkmal dieses Phasenabschnitts ist die Folge einer Sozialisierung. Eine Zentralisierung braucht, um sich präsentieren zu können ein Gegenpol. Es ist ein anschauliche Beispiel, wie aus Nichts Etwas entstehen könnte: durch eine Zentralisierung werden unterscheidbaren Gegenstücke geschafft: das Zentrum und Peripherie, die vorher in amorphen Zustand nicht vorhanden waren und die zwei wechselwirkende Gegensätze des entstehenden Ganzen bilden.

Somit trägt eine Zentralisierung immer(!) schon ein Anfang der Dezentralisierung mit sich. In diesem Abschnitt wird mit der Zentralisierung und der Dezentralisierung der Zustand des Ganzen beschrieben.

Die qualitativ neuen Einheiten dieses Abschnitts sind aus einer Zentralisierung hervorgegangen und erste Etappe der Differenzierung geht mit diesem Zustand einher:

  • (1) Das Gluon-Quark-Plasma kann insofern als Zentralisierung betrachtet werden, weil hier erst überhaupt um „eine Kondensierung“ der Materie geht.
  • (2) Der zu bildende Stern  beginnt ein Zentralisierungsprozess in der Wolke, aus dem der Stern hervorgeht. Die Nukleosynthese erfolgt in dem Zentrum – dem Nukleo – des Sterns, das etwa 2 % des Sterns ausmacht. Das Übrige ist die Sternatmosphäre.
  • (3) Die Eukaryote  ist eine Zelle, in dem das genetische Erbgut in Zellkern von der übrigen Zelle durch eine Membrane getrennt ist. In der prokaryotischen Zelle lag der Erbgut frei.
  • (4) Der Stadt-Staat  entsteht durch die Zentralisierung einer egalitären Gesellschaft.

Zweite Etappe wird durch Stichwort: Dezentralisierung beschrieben, wobei geht es hier nach wie vor über einen dominierenden Zentrum, das immer mehr seine Funktionen an Peripherie verlagert:

  • Zwischen dem Kern und der Atmosphäre entwickeln sich in dem Rote-Riese-Stadium die Schalen mit verschiedenen Nukleosynthesen. Der Beginn einer Fusion eines weiteren schwereren Elements im Kern leitet die vorhandene Nukleosynthese in die neuentstehende Schale weiter. Am Ende des Sterns gibt es bis zu 6 Schalen nach Zwiebelmuster um den Kern. Das Wachstum der Zentralisierung wird durch immer „schwerere“ Nukleosynthese manifestiert.
  • Das genetische Gut der Ur-Eukarya ist durch eine doppelte Membran von dem Zytoplasma der Zelle getrennt. In der Endosymbiose wird ein Teil des genetischen Erbguts eines Endosymbionten mit dem zentralen Erbgut verschmolzen (eine Manifestation des fortschreitenden Zentralismus). Ein Teil jedoch bleibt unabhängig in den Mitochondrien, bzw. Plastiden (der funktionellen Strukturen) erhalten, so dass die Erhaltung des biologischen Ganzen jetzt nicht nur von dem Kern-Erbgut abhängig ist. In sekundären Endosymbiosen wird weiter eine Zentralisierung (Abgabe der Gene an Kern) mit einhergehender Dezentralisierung (unabhängiges genetisches Gut) begleitet.
  • Das kulturelle Gut der Gemeinschaft war ihr Priestertum mit dem König an der Spitze. Sie bewahrten das Wissen und nahmen Anspruch auf die Regelung alle Gemeinschafts-Angelegenheiten. Mit der Entwicklung des Staates wurde die Macht der zentralen Strukturen wachsen. Unausweichlich spaltet sich die Macht (religiöse und weltliche) und werden weitere sozialen Schichten gebildet, die zwischen einfachen Volk und dem Machtzentrum standen. Es macht das Zentrum abhängig, da es  ihn unterstützende Schichten beschwichtigen muss und sie gewinnen immer mehr Einfluss (daher eine Dezentralisierung). Mit der Eroberung neuer Territorien fließ das angeeignete kulturelle (materielle und ideelle) Gut in das Zentrum. Aber zugleich wirkten die eroberten Provinzen dezentralisierend, da sie viel mehr unter dem Einfluss der einheimischen Kultur standen.

Insoweit kann man sagen, dass die Zentralisierung selbst trägt dialektisch eine Dezentralisierung mit (ein Kern ohne Periferie wäre kein Kern). Die wachsende Zentralisierung geht mit der wachsenden Dezentralisierung einher. Wenn das Potential der Zentralisierung ausgeschöpft wird, die Dezentralisierung beschleunigt sich. Es mündet in einer Explosion – einer Expansion. Es ist die kurze abstrakte Geschichte des zweiten Phasenabschnitt B-C.


 

Die Sozialisierung der Teile und die Differenzierung des Ganzen

Wenn die Rückkopplung zwischen Sozialisierung/Differenzierung in vorigen Abschnitt A-B zuwuchs, wird es in der neuen qualitativen Einheit die vorhandene Rückkopplung der beiden Ebenen gesenkt, bis die Entwicklung/Evolution der Einheit in einem Zusammenbruch, bzw. Explosion endet. Der Zusammenbruch bedeutet das Ende dieses Evolutionsabschnitts:

  • durch fortschreitende Expansion der Gluon-Quark-Plasma wird der Zusammenhalt des Ganzen gebrochen und die vorher freien Quarks in komplexen Teilchen eingeschlossen (s.g. Confinement).
  • die Supernova, explosionsähnliches Geschehen am Ende der Entwicklung eines massenreichen Sterns (hier gemeint erste Generation), in dem weitere nach dem Eisen schwere Elemente gebildet wurden und in Folge dessen ein Schwarzes Loch entsteht;
  • die Entstehung der haploiden Zellen, s. g. Gameten, die durch Meiose entstehen. Das Prozess auf Zellebene (die Entstehung des Kerns, die Verschmelzung des genetischen Guts) endet in einer Art Explosion, die sich in dem übergeordnetem W-W-Netz äußert: durch s. g. Meiose wird der doppelte Chromosomensatz geteilt und auf ein Schlag entstehen 4 haploiden Zellen (statt 2 in der gewöhnlichen Mitose). Es kann als eine Explosion in Vergleich zur vorherigen Zweiteilung verstanden werden.
  • der Niedergang der Hochkultur bzw. der Sequenz der staatlichen Hochkulturen-Formationen, am Ende dessen wird „ein Flaschengeist aus der Flasche“ freigelassen. Der Flaschengeist ist eine Religion, bzw. eine Weltanschauung, die die Grenzen eines Staates überschreitet und den Kulturraum bildet, in dem nächsten staatlichen Formationen entstehen (dritte Phasenabschnitt).

Schon das Vorgehen in Quantenwelt zeigt uns, dass hier nicht um die Einmaligkeit der qualitativ neuen Einheit geht . Diese Einheiten (Sterne, Eukaryote, Staaten) treffen wir in folgenden Phasenabschnitten. Viel mehr geht es um die Einmaligkeit der Umwelt, in der die qualitativ neue Einheit dieses Abschnitt entstanden und entwickelt wurde. Diese Umwelt gab den Einheiten dieses Phasenabschnitts einmalige Eigenschaften (besonders massenreichen Sterne mit eine kurze Existenzdauer) oder durch ihre Einmaligkeit hat eine einmaligen selektiven Druck auf die Evolution dieser Einheiten. Mit der Fortschreitung dieser Einheiten, verändern sie kulturell ihre Umwelt. Die Jungfräulichkeit der Umwelt geht für immer verloren. Daher ist diese Evolutionsabschnitt ist und kann nicht wiederholt werden, weil die nächsten Generationen der Einheiten entstehen in der veränderten Umwelt.

  • Das Gluon-Quark-Plasma kann man – in Miniformat  – in den komplexen Teilchen – Hadronen – erkennen; insofern fortschreitet das Plasma in einer Variation weiter
  • Die Sterne nächsten Generationen entstehen in dem Wirkungskreis einer Galaxie
  • Die Eukaryoten – als Einzeller mit dem Zellkern gibt es weiterhin, nur die weitere Entwicklungen, die Mutationen hinsichtlich der Qualität der Neuerungen bleibt immer unter der revolutionären Entwicklungen dieses Phasenabschnitts
  • Die Staaten entstehen nach wie vor, nur in dem Wirkungskreis der Weltreligion (zum Vergleich: die Hochkulturen dieses Abschnitts hatten je eigene Religion). Auch hier gilt: alle revolutionären strukturellen Entwicklungen werden übernommen und weiterentwickelt.

 

Die Wiederholung und das Fortschreiten der Vorgänge des embryonalen Stadiums

Das „Musterschüler“ der phänomenalen Welten – die klassische bzw. stoffliche-makrokosmische Welt zeigt uns anschaulich, dass die erste Etappe dieses Phasenabschnitts ist eine Wiederholung des Prozesses, das in dem embryonalen Stadium (in dem letzten Phasenabschnitt der vorangegangenen Quantenwelt) schon stattgefunden hat. Es ist die primordiale Nukleosynthese, die in unzähligen Sternen der klassischen phänomenalen Welt sich wiederholt. Dieses Muster finde ich bedeutsam, so deutlich kommt es nur in stofflichen-makrokosmischen phänomenalen Welt vor.

Ob das Gluon-Quark-Plasma wiederholt etwas, was schon mal stattgefunden hat (z. B. Entstehung und Vernichtung der virtuellen Teilchen), müsste noch geklärt werden. Ich gehe davon aus, dass die Quantenwelt, aufgrund ihrer besonderen Position in der Sequenz der phänomenalen Welten, als Gründer nicht nur einer phänomenalen Welt, sondern des Universums im Ganzen, nicht einfach wiederholt, sondern wiederspiegelt in ihrem Medium das, was vorher – in anderem Medium bzw. Dimensionen – stattgefunden hat bzw. stattfindet oder evtl. stattfinden wird. Das Muster übrigens ist nicht einmalig, in der Evolution des Universums treffen wir stetig die Prozesse, die in ihrem eigenen Medium das Vergangene spiegeln, mit allen damit zusammenhängenden Verlusten und Verzerrungen*.

*) Dazu zähle ich z. B. die Galaxie oder das Stern-Planeten- System, das Spiegelungen eines Atoms verstanden werden können. Das Stern-Planeten-System hat eine Zeit lang in der Wissenschaft als Model für die Atom-Struktur gedient. Wobei ist es umgekehrt: ein Atom wurde in dem neuem Medium gespiegelt. In dem Sinne – wenn man alle Verzerrungen und Verluste einrechnet – wird es weiter uns auf etwas in dem Original verweisen – als ein Spiegelbild, der nie mit dem Original gleichzusetzen ist. Es werden nach Möglichkeiten nur bestimmtes Aspekt bzw. Eigenschaft in dem neuen Medium übersetzt.

Wenn die Wiederholung und späteres Fortschreiten der ursprünglichen embryonalen Prozesse (in der Phase der Mutter-Welt) ein Muster sein sollte (ich neige es zu bejahen), dann die Verschmelzung des Erbguts bzw. noch tieferen molekularen Vorgänge, die in dieser Etappe stattfanden, fanden auch in der präbiotischen Evolution statt. Es ist logisch anzunehmen, dass die präzellularen Gebilde sich entwickelten nicht nur kontinuierlich aus sich heraus, sondern die Fusionen und Spaltungen des Erbguts verschiedener präzellularen Gebilden hier eine wesentliche Rolle spielten.

Auch präzivilisatorische Entwicklung – folgend diesem Muster – müsste das Wesentliche aus Hochkulturen-Schmelzoffen beinhalten. Ich werde hier nicht näher eingehen wollen, weil es sehr breites streitbares Bereich ist, dennoch Eines möchte ich betonen. Die Gegebenheiten der präzivilisatorischen Entwicklung bleiben für uns weitgehend im Dunkeln. Die Hochkulturen sind relativ gut erforscht und es könnte ein gute Ansatz sein, die präzivilisatorische Entwicklung in einer Rückprojektion besser zu verstehen.

Doch möchte ich kurz es umreissen. Das Muster: Wiederholung und das Fortschreiten der präzivilisatorischen Evolution müssten wir in der Weltanschauung, in der Entstehung und Entwicklung der Bedeutungswelt – der Sprache – suchen. So etwa  könnte/müsste die Entstehung der Schrift als Spiegelung der Entstehung der Laut-Sprache in der präzivilisatorischen Stadium verstanden werden. Das Weltbild manifestiert sich in der Sprache. So die Hochkultur muss zwangsläufig mit der beschleunigten Entwicklung der Sprache eingehen. Es geht nicht nur um die Schrift. Es geht um alles Neue, was sprachlich erfasst werden müsste und ihrerseits neue Horizonte für die Erkenntnisse geöffnet hat, so dass gewaltigen Impuls für kulturelle Entwicklung geben müsste. Alles dies sollten wir auch in der präzivilisatorischen Evolution finden.


 

Dramatischer Vorgang zwischen den Etappen

Die erste und zweite Etappe in der klassischen phänomenalen Welt werden durch einen dramatischen Vorgang getrennt, das mit erheblichen Ausdehnung einhergeht (es auch skizziert die Supenova – das Explosionsartiges Geschehen am Ende des Sterns – vor). In dem Gluon-Quark-Plasma könnte es die Spaltung der elektroschwachen Kraft sein (und Entstehung der Teilchen der Leptonen-Klasse). Wenn das Vorgehen mit der Entstehung der nächsten Generationen von Quarks verbinden lässt, dann würde es das Muster bestätigen.

Es ist zu vermuten, dass auch Eukaryote hat es erlebt, weil die Aneignung des fremden Lebewesens ist möglich nur ab einer bestimmten Größe. Die Frage ist nur, ob dieser Größenzuwachs hat in relativ kurze Zeit stattgefunden, so dass es als ein Evolutionsstadium von anderen abgrenzen lässt, oder es allmählich stattfand. Zweite Etappe im Leben ginge mit den Endosymbiosen einher. Die Endosymbiontentheorie beschreibt die Symbiose verschiedener Lebewesen in der Art Wirt-Gast, in der sie die Selbständigkeit verlieren und zum Einem verschmelzen. Man spricht oft von der Abhängigkeit des Gastes, der Teil seines Erbguts dem Wirt überlassen hat. Ich denke aber, wir müssen hier über beidseitige Abhängigkeit sprechen und nicht so sehr an den Mode-Begriff „Versklavung“ klammern, da auch der Wirt ohne seinem „Gast“ nicht überlebensfähig ist.

Die Stadt-Staaten nach dem Muster entstehen gehäuft – in einer sozialen Einheit. Die Entwicklung der Stadt-Staaten ging in einem WWN voran, das ebenfalls eine Tendenz zur Zentralisierung hat, in dem ein Stadt-Staat eine dominierte Stellung erlangte. In der  Beseitigung der letzten Rebellion und endgültiger Zentralisierung (Reich) könnte man diesen dramatischen Vorgang sehen, das die zwei Entwicklungsetappen trennt.


 

Eine Explosion/ ein Niedergang der qualitativ neuen Einheiten dieses Abschnitts

Ein Merkmal dieses Phasenabschnitts ist, dass seine qualitativ neuen Einheiten am Ende des Phasenabschnitts untergehen:

  • das Gluo-Quark-Plasma „zerbricht“ (Quantenwelt)*
    • *) es könnte eine Baryogenese sein, ich habe leider keine zuversichtliche Information gefunden, wann die Baryogenese stattfindet.
  • der Stern erliegt einer Supernova (stoffliche-makrokosmische Welt) – einem explosionsartigen Geschehen;
  • die Eukarya erfindet die Meiose – ein explosionsartiges Geschehen in vergleich zur gewöhnlichen Mitose
  • der Reich zerbricht, geht unter (zivilisatorische Welt).

Diese Untergang hat dialektisch zwei Gesichte. Einerseits ist es das Herausschleudern der äußeren Hüllen, wie in Fall der Supernova, anderseits bleibt ein Kern – ein Schwarzer Loch, das in weiterer Evolution wesentliche Rolle spielt. Die Supernova könnte als dritte Etappe der evolutiven Entwicklung dieses Phasenabschnitts verstanden werden, weil alle – schweren als Eisen – Elemente entstehen in der Druckwelle der Supernova.

Ähnliches könnte man im Niedergang eines Reiches (Zivilisation) vorstellen. Wobei hier nicht zwangsläufig ein Niedergang einer Hochkultur mit dem Ende des Phasenabschnitts gleichgesetzt werden kann. Meistens haben wir eine Sequenz, die in Nahen Osten und Europa eine Sequenz relativ unabhängigen Hochkulturen bedeutete, bis sie reif wurden, den Abschnitt abzuschließen. In Osten (China) dagegen scheint es ein kulturelle Kontinuität gegeben. Der Niedergang des Han-Reiches könnte den markanten Punkt C bedeuten…

Der Niedergang dieses Reiches strahlt in die Umwelt eine Art Schockwelle, die die Bildung der staatlichen Strukturen hervorruft. das Wesentliche Unterschied von der vorigen staatlichen Strukturen, sie unterliegen der Weltreligion, die im Unterschied von anderen Religionen nicht selbst geschafft wurde, sondern übernommen.


 

Die Referenzen  für weiteren Phasenabschnitt  

Der Zusammenbruch der Einheit dieses Evolutionsabschnitts hinterlässt die Referenzen, die wesentliche Rolle in nächsten Evolutionsabschnitt spielen:

– der Sinn für die neutrale Farbe, s. g. Confinement, der Quarks in komplexen Teilchen zusammenhält

– das Schwarze Loch, das das Zentrum der Vorläufer der Galaxien darstellte. Die Gebilden verschmolzen, ließen das Zentrum anwachsen, bis erkennbaren Galaxien entstanden.

– die Gameten bilden Voraussetzungen für die weitere qualitative Einheiten – die biologischen Arten. Der sexuelle Fortpflanzungsart wirkt als Schwarze Loch, in dessen Wirkungsraum der mehrzellige Körper entsteht und evolviert.

– die Religion bzw. Weltanschauung, die Kulturräume bildet, bildet eine Referenz für die späteren Staaten, die Hochkulturen-Staaten nicht hatten.

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