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Grundthese:

Die Materie ist das Medium einer sich fortschreitenden Welle namens Evolution. 

(jetzt wird überarbeitet…)

Das wiederkehrende Muster, das wir in der Selbstorganisation der phänomenalen Welten (siehe Annahme) beobachten und das unter Phasenmuster aufgefasst wird, legt die Schlussfolgerung nahe, dass die Dynamik der Evolution durch eine Welle beschrieben werden könnte. Diese Sicht scheint konträr zur weitverbreiteten Annahme, die Evolution als eine Entwicklung ohne Richtung postuliert. Die lineare Kurve, durch die Dynamik der Welle in einem Schema festgehalten wird, unterstützt augenscheinlich diese Sichtweise über eine orientierte – gerichtete – Welle.   Auch den Impuls, den wir in einem Boot, der von einer Welle getroffen ist, spüren, ist gerichtet. Dennoch diese Gerichtung beschreibt nur den abstrakten Vektor von der Quelle der Störung bis zum Front einer Ausbreitung der Welle. Die Front der sich ausbreitenden Wasserwelle ist zweidimensional, einer Schallwelle oder elektromagnetischer Welle – dreidimensional. Es wird keine räumliche Dimension bevorzugt behandelt. In dem Sinne bleibt: Es gibt keine Richtung. Und doch – durch räumliche Positionierung der Quelle – kann man auch über eine Richtung reden.

Die ursprünglichste Umpuls hat die Welle in Gestalt unseres Universums ausgelöst. Es gibt eine  Vorstellung über Expansion des Universums ohne eines bestimmten Zentrums als Quelle des Impulses, sondern nach der Art des aufgehendes Hefeteiges. Es gibt auch physikalischen Theorien, die alle die viele weiter Dimensionen (je nach Theorie, kann es zusätzliche 6 bis 9 Dimensionen sein) postulieren, die man abstrakt als zugerollt in jedem Punkt des Raumes vorstellt. Wenn man also ein Impuls durch diese Punkte bekommt, dann blässt sich das Universum nach Hefeteig-Model: ohne festzustellenden räumlichen Positionierung der Quelle. Die Wellenfront ebenfalls würde sich nicht als Front in Form der „Oberfläche“ des Kugels ausbreiten (wenn solche gäbe, würde es bedeuten, dass unsere Raum ist verschachtelt so zusagen in einem anderem Meta-Raum; hier müssten wir es zur Analogie  2-dimensionalen Kugeloberfläche greifen, deren Dimensionen keine Enden haben), sondern der Raum im Ganzen. Ich habe Bedenken, ob diese Hypothese in der Erklärung gegenwärtiger  Beschleunigung standhalten würde, dennoch zu der Erklärung der inflationären Ära des Universums, in dem es mit Überlichtgeschwindigkeit anwächste, scheint mir es geeignet zu sein.  Da mit dem Wachstum des Raums entstehen neue Punkte, die ebenfalls den Impuls geblasen hatten, die Beschleunigungszuwachs müsste auch enorm sein.

Außerdem ist diese Vorstellung, in dem zwei Phänomene: Quelle und Wellenfront vereint sind, ist für mich attraktiv, weil es öfter in der Evolution zu treffen ist, dass zwei getrennte Phänomene bzw. Muster ursprünglich vereint waren. Wie z. B. Sozialisierung der Teile und  Differenzierung des Ganzen, die in der Teilung der Zelle vereint sind. Differenzierung des Ganzen bedeutet zugleich eine Sozialisierung der Teile…

Also halten wir fest: die Welle verbindet dialektisch eine Ungerichtigkeit und Gerichtigkeit. Gerichtigkeit zeigt sich in dem Bezug zur Quelle, Ungerichtigkeit – in der Ausbreitung der Welle in einem räumlichen Medium, indem keine räumliche Richtung bevorzugt wird. Diese Dialektik manifestiert sich auch in dem geordneten Muster der a-Evolution, das als Phasenmuster beschrieben wird, und dem Muster aus dem Arsenal der chaotischen Entwicklung – dem allgemeinen Muster, das  sich nicht eindeutig mit einem bestimmten Phasenabschnitt  verknüpfen lässt.

In ursprüngliche Version dieses Artikels hatte ich Chaos als innere Perspektive der Welle gedeutet. Dennoch war es falsch. Ich ging aus der innere perspektive z.B. Wasserwelle. Dennoch ist die Sicht chaotisch sowohl in der Welle als auch in Medium ohne Welle.  Das Chaos kann womöglich als innere Perspektive der Welle angesehen werden, dennoch wenn diese Perspektive auch ohne einer identifizierbarer Welle zu treffen ist – bringt es kein Schritt näher zum Verständnis der Verknüfung des Chaos und der Welle. Ich bitte jetzt eine andere Formulierung: das Chaos ist ein Indikator der Fähigkeit eines Mediums eine Welle zu leiten.

Chaos ist ein Indikator zur Leitfähigkeit des Mediums.

Diese Formulierung stelle ich hier zur Prüfung. Die physikalischen Eigenschaften des Gases, Flüssigkeiten und der kristalinen Form der Materie unterstützen diese Behauptung. Umso mehr die Materie geordnet ist, umso mehr wird von dem Impuls verschluckt. Aus Baubrange weiß ich, dass es die Masse ist, die Schallverbreitung wirksam entgegenwirkt. Konzentration der Masse in einem festen Stoff,  deren Molekülverbindungen star sind, können einerseits ein Teil des Schallimpulses reflektieren, anderen speichern, um es später langsam abzubauen, und nur dritte Teil kommt durch, die von tiefer liegenden  Schichten ebenfalls teils reflektiert, teils absorbiert, teils weitergeleitet wird. Die Bremsung des Impulses ist jedenfalls enorm in Vergleich mit chaotischen Stoffen wie Gas und Flüssigkeiten. So verhält sich mit physikalischen Wellen. Anderseits

Auch mit e/m Wellen verhält sich ähnlich, nur hier nicht die Masse eine Rolle spielt, sondern die e/m Felder der Stoffe, die als groß- oder engmaschiges Netz wirken. Ohne der zutreffenden Materie verbreiten sich e/m Wellen ohne Verluste. Man kann auch keine Aussage über ihren Medium: das Elektromagnetische Feld,  in Bezug seines evtl. Chaos  betätigen.  Es ist ein abstrakter Begriff,  ähnlich dem Raum, Dimension und ähnl. Es ist etwas, deren Störungen zur uns als ein Attribut der Materie äußern (neben anderen Naturkräften).

Wenn wir auch keine Aussage betreffend Chaos auf die e/m Feld machen können, können wir feststellen, dass sich diese Störungen  sich in der Materie zu einer Ordnung verbinden. Ein Atom bzw. Molekül ist nur ein Beispiel solcher Ordnung. Anderseits

Wie lässt es sich mit der Evolution als Welle verbinden? Was für ein Impuls wird hier weitergeleitet? Wie äußert es sich? Lässt es sich physikalisch messen? Ich denke, letztere Frage ist am Einfachsten zu beantworten – Nein, es gibt kein Meßgerät außer dem Menschen selbst, der in der Lage ist ein konsistentes Weltbild zu schaffen. Es heißt: ein Haufen Pixel, die einem Weltbild zugrunde liegt, so anzuordnen, dass  es ein sinnliches Gebilde rauskommt. Der Sinn bzw. Konsistenz bedeutet hier auch eine Nachvollziehbarkeit. Es muss nicht Einem sinnlich erscheinen, sondern auch andere können es nachvollziehen, wenn auch mit Abstrichen bzw. Kritik, dass Wesentliche nicht berücksichtigt zu haben usw. Hier muss ich auch dazufügen, dass ich halte für möglich, es gibt mehr als Eines konsistentes Weltbild. So wie in meinem Avatar: beide sich wiedersprechenden Interpretationen: junge Schönheit und alte Hexe sind gültig.

Was für Impuls wird weitergeleitet? Es mag sein, dass wir finden in physikalischen Äußerungen der Evolution etwas ähnliches,

 

 

sei, eine geordnete – gerichtete – Entwicklung ist.  Die Richtung ist nicht durch Raumzeit zu beschreiben, sondern durch den Trieb zur Entstehung des qualitativ Neuen. Entgegen der gegenwärtig stark verbreiteten Vorstellung, die Evolution mit der Kopierfähigkeit identifiziert, sehe ich das Gegenteil: die Evolution manifestiert sich durch den Trieb zum qualitativ Neuen.  Die Kopierfähigkeit ist nur lokale (des Lebens) Lösung für die Sicherung der Expansion, die ebenfalls als essentielle Eigenschaft der Evolution zu betrachten ist.

Neben der geordneten Entwicklung, die die phänomenalen Welten in 4 Phasen mit musterhaftem Verlauf der jeweiligen Evolution aufteilen lässt (siehe Abschnitte: A-B, B-C, C-D, D-A‘), haben wir ein anderes Muster, das sich in Phasenmuster nicht zwingen lässt. Dieses Muster bildet eine andere Kategorie: Allgemeines Muster. Es sind Gesetzmäßigkeiten, die sich auf verschiedensten Ebenen und Entwicklungsstadien äußern, so dass man über essentielle Merkmale einer Evolution sprechen kann. Es sind Expansion, Spiegelung, Fraktale, Fluktuation, Attraktoren etc. Sie sind die Manifestationen der nicht linearen Dynamik, mit der in der Wissenschaft eine chaotische Entwicklung bezeichnet wird.

Wenn wir das Beispiel einer Wasserwelle nehmen würden, würden wir ebenfalls feststellen müssen, dass innerhalb der Welle nur Chaos zu beobachten ist. Die Moleküle binden sich zur anderen Wassermolekülen, um gleich die Verbindung zu lösen. Es ist allgemeine Eigenschaft der Flüssigkeiten. Ein Wellenimpuls erhöht der Rate und Intensität dieser Wechselwirkungen, die sich weiter fortpflanzen werden ohne, dass Moleküle sich mit dem Impuls bewegen müssen.

(…)

Eine andere Ursache für die Dialektik des Chaos als eine Unordnung und der Welle als eine Ordnung ist die Tatsache, dass wir es hier nicht mit einer Welle zu tun haben, die sich in der Sequenz der phänomenalen Welten fortpflanzt, sondern ein Wellenpaket: In dem die Quantenwelt mit der stofflichen-makrokosmischen Welt eine Phase bildet und das Leben in Einheit mit der Zivilisation anderseits eine eigene Phase. Der besondere Bezug der geraden und ungeraden phänomenalen Welten scheint diese Annahme zu bestätigen. Auch die Sequenz aller phänomenalen Welten könnte als eine Äußerung einer Phase betrachtet werden, allerdings haben wir hier keinen Vergleich. Es gilt nur ein Rückbezug, der sich aus der Selbstähnlichkeit der Fraktale ergibt und das Selbst ist hier auf das Ganze bezogen. Eine phänomenale Welt – als Fraktal – widerspiegelt das übergeordnete Ganze – das Universum im Ganzen.

Mit jeder erweiterten Phase würde vielleicht ein abweichendes geordnetes Muster zu Tage treten. Es muss noch analysiert werden. Das vorher als geordnet betrachtete Muster (Phasenmuster der phänomenalen Welten) wäre seiner geordneten Grundlage – phänomenaler Welt – entzogen, daher die Abweichungen. Ein anderer Schritt wäre, die Gemeinsamkeiten in phänomenalen Phasen, der unbelebten und belebten Phasen und des universellen Ganzen zu vergleichen. Der Vergleich könnte Aufschluss geben, wie sich weitere Evolutionswelle (dieser Ebene) entwickelt. Die Welle, die m. E. unserer Beobachtung entzieht bzw. entziehen wird.  Ich beschränke mich aber in der Theorie auf die Sequenz der phänomenalen Welten, denn die Gesetzmäßigkeiten sind nur dann solche, wenn sie sich wiederholen. Sie sind die Grundlage, die uns einen Rückschluss auf das übergeordnete Ganze – das Universum –  erlaubt. Nicht umgekehrt.